Vereinshistorie

Am Freitag, den 21. Januar 2011 trafen sich im Dorftreff in Breuberg, ST Rai-Breitenbach, Anheiter-Str. 2, 13 Interessenten zur einer Versammlung und gründeten den Verein “Nachbarschaftshilfe Breuberg”. Als “Rechtsform” wurde ein „nicht eingetragener Verein” gewählt. Die Idee zu diesem Verein resultierte aus einem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, welcher im Jahre 2009 auf Landesebene ausgetragen wurde.

Der Verein dient der Pflege und Förderung des achtsamen und hilfreichen Umgangs der Menschen untereinander. Er tut das durch die Vermittlung von Anfragen und Angeboten von Hilfen und Diensten. Er gibt Informationen zu Veranstaltungen und gemeinsamen Unternehmungen und versteht sich als Bindeglied für jedwede Kontaktpflege.

In der Gründungsversammlung wurden eine Satzung beschlossen und folgende Mitglieder als Vorstand gewählt: Christiane Kalbhenn (1. Vors.), Thomas Eismann (2.Vors.), Heike Schnürer (Kasse), Wolfgang Kalbhenn (Schreiber). Ilka Wersuhn (Beisitzerin).

Die Hilfsangebote der Nachbarschaftshilfe stehen in allen fünf Breuberger Stadtteilen zur Verfügung. Die Stadtverwaltung hat den Verein von Anfang an tatkräftig unterstützt. So wurde dem Verein ein Büro in der 1.Etage der “alten Schule” in Rai-Breitenbach, Lindenstr.42 zur Mitbenutzung übergeben. Von hier aus wurden die Hilfsangebote koordiniert.

Schon im ersten Jahr ist die Mitgliederzahl kontinuierlich gestiegen. Auch der damalige Bürgermeister, und heutige Landrat, trat dem Verein bei und ist ihm bis heute treu. Auch sein Nachfolger ist Mitglied und unterstützt den Verein tatkräftig.

Im ersten Jahr wurden bereits 140 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit. Am meisten wurden Fahrdienst/Begleitung zum Arzt nachgefragt.

In den ersten fünf Jahren fand jährlich an einem Sonntag im Mai ein gemeinsames Frühstück statt. Ausgetragen wurde es in einem der fünf Stadtteile. Eingeladen waren nicht nur Mitglieder, sondern auch Gäste, Neugierige und Interessenten. Das Frühstück wurde dazu genutzt den Verein im jeweiligen Stadtteil bekannt zu machen.

Ab 2016 traf sich die Nachbarschaftshilfe monatlich zum Stammtisch in einer Breuberger Kneipe, Gaststätte oder Restaurant. Bei geselligen Zusammensein wurden die kleinen und großen Dinge des Lebens besprochen.

Regelmäßig Dienstagnachmittag traf sich der Handarbeitskreis “Alles Tolle aus Wolle” in der Bahnhofstraße in Neustadt. Unter fachlicher Leitung konnten auch Neueinsteiger handarbeiten erlernen. Zwei Jahren lang hatte der Verein einen Stand auf dem Neustädter Weihnachtsmarkt namens “Benznickelmarkt”. Dort wurde über den Verein informiert und die Handarbeiten verkauft.

Seit Anfang an ist der Verein mit der Seite: www.nachbarschaftshilfe-breuberg.de im Internet präsent. Dort kann sich Jeder über den Verein informieren. So ist u.a. die Satzung, Statistiken über geleistete Hilfen, aktuelle Aktivitäten und Veranstaltungen zu finden. In den sozialen Medien ist der Verein mit einer öffentlichen Gruppe in Facebook vertreten.

Schmerzliche Verluste musste die Nachbarschaftshilfe Breuberg 2015/2016 erleiden. Die damalige 1.Vorsitzende zog aus Breuberg weg und stand nicht mehr zur Verfügung. Ebenfalls wurde der Tot von Klaus Tschierschke betrauert. Er gehörte dem Vorstand an und leistete sehr aktive ehrenamtliche Hilfe. In dem Jahr ging auch die Mitgliederzahl zurück und der Verein musste sich zur Jahreshauptversammlung im Februar 2017 neu aufstellen.

In den Vorstand wurden gewählt: Thomas Eismann und Horst Gläser (co Vors.), Ilka Wersuhn (Kasse), Horst Gläser (Schreiber) und Detlev Loy (Beisitzer). Um einen einheitlichen Auftritt zu ermöglichen wurde die Anschaffung von Vereinskleidung beschlossen, welcher Jeder käuflich erwerben kann.

Ab 2016 bis heute findet vierteljährlich eine Nachbars Cafè statt. Das gemeinsame Zusammensitzen bei Kaffee und Kuchen ist für viele Mitglieder eine willkommene Gelegenheit zum Entspannen, Schwätzen und gesellig sein.

Die Mitgliederzahl erhöhte sich wieder und im Jahr 2017 wurden 178 Stunden an ehrenamtlicher Hilfe geleistet. Die Nachbarschaftshilfe Breuberg hat heute 65 Mitglieder. Über die Jahre hinweg hat sich der Verein etabliert und ist fester Bestandteil Breuberger Lebens geworden. Bis heute ist das Büro in der Lindenstraße der Sitz des Vereines.

Thomas Eismann
im Januar 2018

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